The Responsibles – Die Privaten und NGO’s

[Zum Artikelfoto: Der „Inselgrieche“ NIKOS, der neben seiner Arbeit seit April 2015 jeden (!) Tag an die Limangiki Coast fährt, und wenn nötig bei den griechischen Rettungsschwimmern Hilfe leistet. Kommen Flüchtlinge an, initiiert  er den Busshuttle ins Transitlager.]

Während das UNHCR  die Durchlaufraten publiziert, die primär beim Inselaustritt per Fähre erhoben werden, wird der Grossteil der Hilfe vor Ort – jeden Tag, jede Nacht – von Privaten und einem kleineren Teil der „Inselgriechen“ geleistet. Ohne diese Akteure würde das Rettungs- und Hilfssystem auf Lesbos in sich zusammenstürzen, und die Flüchtenden wären auf sich alleine gestellt.

Es sind private Organisationen wie „Seawatch“ (Schnellboote), „Greenpeace“ (Schnellboot, Wärmebildkamera für Nachtortung der Flüchtlingsboote, bald wird ein zweites dieser horrend teuren Geräte von der kanadischen Armee zum Einsatz kommen, dank der Organisation und der Finanzierung durch einen Privaten aus der Schweiz), „SCM“ (Medical-Team), die Haudegen des Wassers – die Rettungsschwimmer von „Safeguard Hellas“ („die Griechen“) und „Proactiva Open Arms“ („die Spanier“ mit privat finanzierten Jet Skis und Schnellbooten) –,  „Bootvluchteling. Boat Refugee Foundation“ (Holländische Ambulanzteams), „Starfish“ (Koordination, Camp-Betreuung), „Lighthouse“ (Seerettung zu Tag und Nacht, eigenes Erstversorgungsscamp), „A Drop in the Ocean“ (Flüchtlingsbetreuung an Land, …), „International Rescue Comitee IRC“ (Infrastruktur, Camp), „Swisscross.help“ (die rein private Gruppe von MICHAEL Räber), die selbstorganisierte Gruppe um MATT Llewellin, die Schotten „Eric&Philippa“ (mit ihrem selbstorganisierten Kleiderlager), die Dirty Girls (Kleider-Recycling), die Schweizerin „Kiki„, die als Privatperson den „Afhgan Hill“ betreibt, und und und ….

Auf diese Art und Weise sind an der „Front“ der kontinentalen Migrationspolitik die Lasten verteilt: Die organisierte Unverantwortlichkeit vieler staatlicher Einheiten neben jenen, die vor Ort ihre Verantwortung sehen, indem sie helfen, um das Leid der Flüchtenden zu lindern.

Einige Fotos zu den „Responsibles„:

Nachtsicht_web
Beobachtungsposten von Greenpeace und Sea-Watch, auch ausgerüstet mit Wärmebildkamera für die Nacht (siehe auch News im Artikel „Selbstverstümmelung…“ vom 29.1.2016) 
Sea-Watch_web
Die Schnellboote von Sea-Watch und Greenpeace im Hafen von Molivos
Josy_web
Josy aus Athen, griechische Staatsbürgerin (halb Griechin, halb Filipina) und Mitglied der griechischen Rettungsschwimmer
proactiba_joan_web
Die 05:00-Schicht der spanischen Rettungsschwimmer von „Proactiva Open Arms“. Links: Joan, der Katalane. Er spreche eigentlich nur katalanisch, träume katalanisch, fluche katalanisch, … Er erzählt von den Bootsrettungen, bei denen so viele Kinder mit dabei sind, und schüttelt den Kopf. Über die Hintergründe könne er nicht nachdenken. Schüttelt nochmals den Kopf. Er versuche einfach seinen Job (freiwillig) zu machen.
jet-ski_web
Das eine Arbeitsgerät „der Spanier“, die Jet Skis …
Flossen_web
… und das andere.
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Das Medical-Team von SCM
Gruppe_Kleidersortieren_web
Das „Swisscross.help“-Team (MICHAEL Räber) beim Kleider Sortieren
Eric_Philippa_web
Das Kleiderlager von ERIC & PHILIPPA in Eftalou
Omar_web
OMAR (ESP), Leiter des Transitlagers Oxy (Ende Dezember 2015 geschlossen) als Mitglied der NGO „Starfish“ 
moria-zelte_web
Ein Teil des „Afghan Hill“, geführt von KIKI (CH), auf Privatgrund und zugehörig zum Registrierungscamp Moria

 

 

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2 Gedanken zu “The Responsibles – Die Privaten und NGO’s

  1. Ich werde der Hüterunde von Refugees Welcome Karoviertel aus Hamburg, der größten privaten Helfershelferarmee, der ich angehöre, vorschlagen, die privaten Helfer auf Lesbos, stellvertretend für Millionen von Europäern in Norwegen als Träger des nächsten Friedensnobelpreises zu empfehlen. Allerdings, ihr meine Held/Inn/en, ihr müsstet den Preis am Ende ablehnen, weil so viele der Träger vor Euch die Kriege angestiftet oder gar geführt haben, die Euch jetzt Eure Alltagssorgen beschweren. mal sehen was die anderen sagen. Und vor allem gucken wie die Wikinger so draufsind, wenn sie das mit Euch erfahren.

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